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Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Herstellung
von Fotos und Videos mit einer Drohne

1. Die Produktion von Bildern / Videos und die Erteilung von Bildlizenzen erfolgt ausschließlich aufgrund nachstehender Geschäftsbedingungen (AGB). Diese Bedingungen gelten auch für alle künftigen Produktions- und Lizenzverträge, sofern nicht ausdrücklich abweichende Regelungen vereinbart wurden.

2. Geschäftsbedingungen des Auftraggebers, die von den nachstehenden Bedingungen abweichen, werden nicht anerkannt. Solche abweichenden Geschäftsbedingungen werden auch dann nicht Vertragsinhalt, wenn der Bild/Videoautor ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

3. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass die tatsächliche Flugzeit niedriger ist als die Arbeitszeit, für die der Auftragnehmer beauftragt wurde. (Start, Landung, Akku-Wechsel, Akku-Aufladen, Wartung des Fluggerätes, Überlastung der Motoren etc.). Pro Stunde können maximal 2 Flüge durchgeführt werden. Jeder dieser Flüge hat eine maximale Dauer von ca. 8-13 Minuten – je nach Akkuzustand, Umgebungstemperatur und sonstigen Umständen, die die Akkuleistung beeinflussen.

Der Auftraggeber verpflichtet sich, für die entsprechenden Genehmigungen der zu befliegenden Grundstücke, Areale oder Gebiete zu sorgen. Auch verpflichtet er sich, Personen, die an den Aufnahmen teilnehmen (Mitarbeiter, Komparsen, Helfer Schauspieler, usw.) über die möglichen Gefahren einer Drohne aufzuklären und die schriftliche Erlaubnis dieser Personen einzuholen, sie unter Umständen zu überfliegen.

Der Auftraggeber versichert ausdrücklich, alle Rechte zur Auftragserteilung zu besitzen. Sollten durch den Auftrag die Rechte Dritter verletzt werden, so ist der Auftraggeber vollumfänglich haftbar.

Nutzungsrecht
Grundsätzlich wird das komplette Nutzungsrecht am Bildmaterial ausschließlich an den Auftraggeber übertragen, wenn nicht schriftlich anderslautend vereinbart.. Eine Weiterveräußerung an Dritte ist nur mit Zustimmund des Auftragnehmers möglich. Erst mit der vollen Bezahlung der Rechnung dürfen die Nutzungsrechte vom Auftraggeber wahrgenommen werden. Der Auftragnehmer darf sämtliche Werke und Leistungen, z.B. Bild- und Videomaterial, ohne zeitliche Einschränkung uneingeschränkt für eigene Zwecke nutzen und veröffentlichen. Dazu bedarf es keiner weiteren Einwilligung des Aufraggebers.

Für die Erstellung der beauftragten Luftbilder bzw. der gewünschten Bilddaten gelten besondere Ausführungsbedingungen als vereinbart, um die allgemeine Sicherheit zu gewährleisten und den gesetzlichen Vorschriften zu entsprechen. Insbesondere werden Bilder- und Videoflüge nur unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und Auflagen durchgeführt. Diese Vorschriften können beim Auftragnehmer eingesehen werden. Der Auftraggeber ist insbesondere gehalten, folgende generelle Richtlinien im Vorfeld zu berücksichtigen:

kein Flug bei Regen, Schnee, starkem Wind (max. 40 km/h)
kein Flug vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang
es muss immer Sichtkontakt zur Videodrohne bestehen (Sichtflug nach VFR-Regeln)
maximale Flughöhe 100 m
maximale Entfernung zum Piloten horizontal 300 m (bzw. Sichtflug)
Flugzeit je Flug und Accutyp z.Zt. max. 8 – 13 Minuten
kein Überflug von Personen
allein der Pilot entscheidet, wann, wo und wie geflogen wird!

Hierzu steht dem Piloten während der gesamten Aufnahmezeit eine für den Aufnahmebereich entscheidungsbefugte Begleitperson zur Seite, die auch die Regie für die Aufnahmen übernimmt. Letztendlich entscheidet jedoch immer der Pilot/Fotograf, wie und was fotografiert wird und ob ein Flug unter widrigen Umständen (z.B. Regen/Niesel, Wind über 40 km/h, Personen in der Flugzone usw.) abgesagt werden muss.

Sollten aus Gründen, die der Auftragnehmer nicht zu verantworten hat, die Aufnahmen nur teilweise, nicht wie geplant oder überhaupt nicht zustande kommen, ist der Rechnungsbetrag trotzdem fällig.
Schadensersatzansprüche, wie zum Beispiel das nichtzustandekommen der geplanten Aufnahmen und der daraus resultierenden Folgen, können vom Auftraggeber maximal in der Höhe von 1.000,- Euro geltend gemacht werden. Sachschäden hingegen sind von der Versicherung des Auftragnehmers bis zu einer bestimmten Höhe abgedeckt.

Meine Angebote sind bezüglich Preis, Menge, Lieferzeit und Liefermöglichkeit freibleibend. Erst mit einer schriftlichen Auftragsbestätigung gilt ein Auftrag als angenommen.

Vertragshindernisse
Höhere Gewalt jeder Art, Betriebs- oder Vertriebsstörungen, Feuerschäden, Rohstoffmangel, Streiks, Aussperrungen, betriebliche Verfügungen oder andere Hindernisse, die die Herstellung oder den Versand verzögern oder verhindern, befreien uns für Dauer und Umfang der Störung von der Lieferverpflichtung. Unbefriedigende Auskünfte über den Käufer und Nichteinhaltung der vereinbarten Vertragsbedingungen durch den Käufer berechtigen uns, unsere Lieferverpflichtung ganz oder teilweise aufzuheben.

Mängelrügen müssen schriftlich erfolgen und spätestens zwei Wochen nach Ablieferung der Bilder bei dem Bildautor eingegangen sein. Nach Ablauf dieser Frist gelten die Bilder/Videos als ver- tragsgemäß und mängelfrei abgenommen.